Columbia Powder Lite Daunenjacke

Preisvergleich

64,01€
110,00€
Auf Lager
Jetzt kaufen* Amazon
Zuletzt aktualisiert am 26. Juni 2024 um 02:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bewertung

0
Gesamtbewertung
Wärme (30%)
 0/10 
Gewicht (20%)
 0/10 
Wetterbeständigkeit (15%)
 0/10 
Komfort (15%)
 0/10 
Komprimierbarkeit (10%)
 0/10 
Funktionalität (10%)
 0/10 

Unser Video zum Test

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Vorteile

Preiswert
Gut schichtbar
Sehr Komfortabel
Große Bauchtaschen

Nachteile

Eher geringe Wärmeleistung
Im vergleich zu anderen Modellen schwer
Kunstdauenen
Schlechte Atmungsaktivität

Daten

Marke: Columbia
Geschlecht: Damen, Herren
Innenmaterial: Polyester
Wasserdicht: nein
Obermaterial: Polyester

Test

In diesem Test setzen wir die Columbia Powder Lite Daunenjacke auf die Probe, um herauszufinden, was die günstige Daunenjacke zu bieten hat. Wir haben uns für fünf Kriterien entschieden, nach denen wir die Jacke bewerten werden. Jedes Kriterium trägt mit einer bestimmten Gewichtung zum Gesamtergebnis bei. Dieses kann maximal 100 Punkte erreichen.

Das Kriterium „Wärme“ fließt mit einer Gewichtung von 30 % in das Gesamtergebnis ein.

Das „Gewicht“ der Jacke trägt mit 20 % zum Endergebnis bei.

„Wasserbeständigkeit“ und „Komfort“ machen jeweils 15 % des Gesamtergebnisses aus.

„Komprimierbarkeit“ und „Funktionalität“ tragen jeweils 10 % zum Endergebnis bei.

Für den Test haben wir die Herrenversion in Größe M verwendet. Die Jacke ist jedoch auch für Frauen erhältlich.

Allgemeines

Sowohl das Obermaterial als auch das Innenfutter bestehen vollständig aus Polyester. Die Jacken-Isolierung wird durch künstliche Daunen gewährleistet, die ebenfalls zu 100 % aus Polyester bestehen.

Laut Herstellerangaben soll das Omni Heat Thermosystem der Jacke durch die reflektierende Oberfläche des Innenfutters die Körperwärme länger speichern und somit für eine bessere Wärmeisolierung sorgen.

Das Material der meisten Daunenjacken ist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Daher wird bei starkem Regen ein zusätzlicher Schutz empfohlen, um zu verhindern, dass die Daunen nass werden und verklumpen. Wenn dies geschieht, kann die Daunenjacke keine Luftkammern bilden, die für eine effektive Wärmeisolierung notwendig sind.

Die Jacke ist relativ dünn, daher eignet sie sich gut als wärmende Schicht in einem Zwiebellook. Sie lässt sich etwa gut mit der Columbia Pouring Adventure Regenjacke kombinieren, die wir ebenfalls getestet haben.

In dieser Kombination hält die Powder Lite den Körper warm, während die Pouring Adventure bei schlechten Wetterbedingungen für Wasserdichtigkeit sorgt.

Wärme

Während der Testphase der Columbia Powder Lite trugen wir lediglich ein T-Shirt unter der Jacke.

Dies ermöglicht eine bessere Beurteilung der Wärmeleistung und Identifikation möglicher Schwachstellen. Unsere Tests haben wir im Winter bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius auf verschiedenen Wanderungen im Allgäu durchgeführt.

Die Wärmeleistung der Jacke war mäßig. Sie ist eine leichte, kostengünstige Jacke mit synthetischen Daunen, die weniger isolierend sind als echte Daunen. Die Füllung ist eher gering, wodurch die Isolierung weiter geschwächt wird.

Die geringe Polsterung an den Armen wird schnell bemerkbar, wodurch man die Kälte und den Wind in diesem Bereich spürt, wenn die Daunenjacke ohne Fleecejacke getragen wird. Der Halsbereich ist mit einem eng sitzenden Kragen ausgestattet, den wir im Test als Pluspunkt empfanden, da er so den Hals wärmt.

Ein weiterer Pluspunkt in Bezug auf die Wärme ist die Omniheat-Technologie. Während der Tests schien sie gut zu funktionieren und die Wärme effektiv zu speichern. Allerdings beeinträchtigte dies die Atmungsaktivität. Besonders in Kombination mit einer Fleecejacke führte dies zu vermehrtem Schwitzen. Für uns hat sich der Mehrwert dieser Technologie in Bezug auf die Wärmeisolierung durch den Nachteil der schlechten Atmungsaktivität aufgehoben.

Die Jacke eignet sich als Zwischenschicht in Kombination mit einer Fleecejacke und einer Hardshelljacke, da sie leicht und dünn ist. Allerdings muss man die geringe Atmungsaktivität in Kauf nehmen.

Für kälteres Wetter empfiehlt es sich, gut isolierende Schichten wie Fleecejacken und Thermounterwäsche zu verwenden oder auf eine wärmere Jacke umzusteigen. Bei eisigen Temperaturen und Winterwanderungen, bei denen man weniger aktiv und längere Zeit unterwegs ist, sollte ein wärmeres Modell gewählt werden.

Insgesamt haben wir die Columbia Powder Lite mit 6 von 10 Punkten in der Kategorie Wärme bewertet.

Gewicht

Als Nächstes haben wir uns das Gewicht der Columbia Powder Lite angesehen. Im Vergleich zu anderen Daunenjacken in Größe M hat sie schlecht abgeschnitten. Wir konnten ein Gewicht von 510 g messen.

Das höhere Gewicht kommt durch die schwereren Kunstdauen zustande. Dennoch empfanden wir sie nicht als zu schwer, um sie zum Schichten zu verwenden. Wer nicht extrem auf das Gewicht seines Rucksacks achten muss, wird mit der Jacke dennoch glücklich.

Hier erhält die Jacke von uns lediglich 5 von 10 Punkten, da sie im Vergleich zu hochwertigeren Modellen einfach deutlich schwerer ist.

Wetterbeständigkeit

Wir empfanden die Wetterbeständigkeit während unseres Tests als gut. Bei leichtem Regen testeten wir die Daunenjacke und die Tropfen perlten von der Oberfläche ab, wie vom Hersteller versprochen. Die synthetischen Daunen der Jacke blieben trocken und wir konnten keinen Unterschied in der Wärmeleistung feststellen.

Um Extrembedingungen zu simulieren, besprühten wir die Jacke mit einer Sprühflasche. Auch hier konnte die Columbia Powder Lite das Wasser abperlen lassen, sodass die Fütterung trocken blieb. Dies gilt allerdings nicht unter Dauerbelastung und Bewegung, welche dazu führen, dass die Wassertropfen ins Material gedrückt werden und die Füllung aufweicht. Bei starkem Regen mit Aktivität nässt die Powder Lite schnell durch, was für Punktabzug in dieser Kategorie gesorgt hat. Ist die Daunenjacke nass, darf sie nicht maschinell getrocknet werden und muss zu Hause bei Raumtemperatur von selbst trocknen.

Ebenfalls ein Kriterium bezüglich der Wetterbeständigkeit ist der Schutz vor Wind. Wir haben die Jacke auf einem Berg getragen, während der Wind spürbar war. Gerade an den Ärmeln, die weniger gepolstert sind, konnte man den Wind deutlich bemerken. Nach einiger Zeit wurde es auch in der Region um Bauch und Brust kälter.

Bewertet haben wir die Wetterbeständigkeit mit 7 von 10 Punkten.

Komfort

Im Hinblick auf Komfort konnte die Columbia Powder Lite gut abschneiden. Unsere Tester, die alle breite Schultern und einen größeren Brustumfang haben, hielten die Jacke nicht für zu eng. Die Passform ist allerdings ein wenig lang für Größe M in der wir die Jacke getestet haben.

Auch bei sportlicheren Aktivitäten bleibt die Jacke bequem, allerdings verrutscht sie etwas im Bauchbereich oder an den Armen, wenn diese gehoben werden. Man spürt sie auch leicht an den Schultern, was jedoch bei den meisten Jacken ohne Stretchmaterial normal ist.

Die Jacke ist sehr dünn, daher ist sie gut als Zwischenschicht geeignet und kann mit einer Regenjacke kombiniert werden. Das macht sie auch für Schnee und Skitouren passend. Man sollte jedoch berücksichtigen, wie kälteempfindlich man ist. Da sie recht locker sitzt, lässt sie sich auch gut mit dickeren Fleecejacken kombinieren.

Ein Nachteil, den wir während des Tests bemerkt haben, ist, dass die Taschen sehr groß und relativ weit unten angebracht sind. Da die Daunenjacke unserem Tester über die Beine ging, hat sich bei steilen Abschnitten während der Wanderung der Taschenbereich durch die Beinbewegung geknickt. Wenn man hier große Gegenstände wie ein Handy verstaut, ist das störend, da man es bei jedem Schritt am Oberschenkel spürt.

Insgesamt erhält die Columbia Powder Lite Daunenjacke 7 von 10 Punkten in Sachen Komfort

Komprimierbarkeit

Ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl einer Outdoor-Jacke ist die Komprimierbarkeit. Die Columbia Powder Lite Jacke kann in ihrer eigenen Tasche zusammengefaltet und verstaut werden. Dies bietet einen erheblichen Vorteil, da sie sich einfach transportieren lässt, ohne dass ein zusätzlicher Beutel oder Behälter benötigt wird. Selbst wenn die Jacke in ihrer eigenen Tasche komprimiert ist, lässt sich der Reißverschluss dieser schließen, sodass der kompakte Beutel verschlossen werden kann.

Man sollte jedoch beachten, dass sich die synthetischen Daunen nicht sehr klein komprimieren lassen. Im Vergleich zu anderen Jacken bleibt die Columbia Powder Lite relativ groß. Trotzdem ist es für ihre Preisklasse positiv, dass sie in die eigene Tasche passt, was das Verstauen und den Transport im Rucksack erheblich erleichtert. Für diejenigen, die sehr auf den Platz in ihrem Rucksack achten, könnte die Jacke jedoch immer noch zu groß sein.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Jacke auch nach dem Komprimieren ihre Form gut beibehält, ohne sichtbare Falten oder starke Verformungen. Insbesondere bei der schwarzen Variante sind nach dem Komprimieren kaum Falten sichtbar. Bei helleren Farben könnte das jedoch anders sein.

Insgesamt beurteilen wir die Komprimierbarkeit der Jacke als gut. Lediglich für ihre Größe gab es einen Abzug, weshalb sie 9 von 10 Punkten erhält.

Funktionalität

Hinsichtlich der Funktionalität ist die Powder Lite recht einfach ausgestattet. Sie verfügt über zwei große Bauchtaschen, die als Stauraum dienen.

Die leichte Fütterung auf der Innenseite wurde von uns als sehr angenehm empfunden. Die Reißverschlüsse sind mit Bändeln versehen, die das Schließen erleichtern. Sie laufen leichtgängig.

Eine Kapuze fehlt, was wir in unserem Test jedoch nicht als Nachteil empfanden, da wir die Jacke so besser für einen Zwiebellook schichten können.

Trotzdem wäre eine abnehmbare Kapuze natürlich die optimale Lösung.

Am unteren Ende der Jacke gibt es zwei verstellbare Tunnelzüge, die es ermöglichen, die Daunenjacke enger um die Hüfte zu ziehen.

Die Jacke hat keine Innentaschen. Die Bauchtaschen sind so vernäht, dass man auf der Innenseite etwas verstauen kann, jedoch lassen sie sich nicht verschließen.

Insgesamt erhält die Powder Lite von Columbia 7 von 10 Punkten hinsichtlich der Funktionalität.

Design

Die Jacke ist in vielen verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Beim Design ist die reflektierende Innenseite der Jacke zunächst ungewöhnlich, aber sie ist beim Tragen nicht sichtbar.

Pflege

Die Columbia Powder Lite Jacke kann bei 30 Grad gewaschen werden. Es wird empfohlen, sie lufttrocknen zu lassen und auf maschinelles Trocknen zu verzichten.

Zusammengefasst bietet die Columbia Powder Lite Jacke ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist komfortabel, perfekt für milde Wintertage oder als Zwischenschicht bei niedrigeren Temperaturen. Ihr einfaches, aber zweckmäßiges Design und ihre pflegeleichte Natur machen sie zu einer optimalen Wahl für Outdoor-Begeisterte. Dennoch sollte beachtet werden, dass sie für extrem kalte Bedingungen oder längere Aufenthalte im Freien möglicherweise nicht die erste Wahl ist, da ihre Wärmeisolierung und Wasserbeständigkeit begrenzt sind.

In unserem Test hat die Jacke insgesamt 61 von 100 Punkten erreicht. Mit einem Preis ab etwa 70 € ist sie eine der preiswertesten Daunenjacken in unserem Test.

Kategorie A

Freizeitschuhe

Eigenschaften:

  • Halbschuhe
  • Nicht oder nur bedingt wasserdicht
  • Weiche Sohle
  • Leicht, flexibel, Bequem

Gelände:

  • Flachland
  • Befestigte Wege

Einsatzgebiete:

  • Einfache Spaziergänge
  • Gut für den Alltag
  • nicht für Nässe und Matsch geeignet

Kategorie A/B

Leichte Wanderschuhe

Eigenschaften:

  • Hoher Schaft
  • Nicht oder nur Bedingt wasserdicht
  • Markantes Sohlenprofil
  • Fester gebaut

Gelände:

  • Flachland
  • Mittelgebirge
  • Voralpen
  • Befestigte oder unbefestigte Wanderwege ohne Geröll

Einsatzgebiete:

  • Einfache und kurze Wanderungen auf sicheren und befestigten Wegen
  • Trockene Wetterbedingungen

Kategorie B

Trekking- und Bergschuhe

Eigenschaften:

  • Oft mit Geröllschutz (Gummirand)
  • Oft mit Fersenschutz/ verstärkter Fersenbereich
  • Stabiler und steifer Schaft
  • Steife Sohle für Halt auf steilen und rutschigen Oberflächen
  • Robustes Leder oder Kunststoff (Obermaterial)
  • Wasserdicht

Gelände:

  • Raue Wege
  • Mittelgebirge
  • Bedingt Hochgebirge
  • Steinige, wurzelige Pfade mit Geröll

Einsatzgebiete:

  • Anspruchsvolle Wanderungen und leichte Trekkingtouren
  • leichte touren im Hochgebirge

Kategorie B/C

Bedingt steigeisenfeste Hochgebirgsschuhe

Eigenschaften:

  • Geröllschutz
  • Fersenschutz
  • Steigeisen mit Riemenbindung kann angebracht werden
  • Wasserdichte Membran
  • Noch steifere und stabilere Sohle
  • Dickes und widerstandsfähiges Obermaterial meistens Kunststoff oder Leder
  • Gut isolierende Innensohle für guten Schutz vor Kälte und Nässe

Gelände:

  • Steinige, wurzelige Pfade mit Geröll
  • Gemäßigtes alpines Gelände
  • Weniger steile Gletscher

Einsatzgebiete:

  • Anspruchsvolle und lange Trekkingtouren mit Gepäck
  • Mittelschwere Bergtouren

Kategorie C

Steigeisenfeste Hochgebirgsschuhe

Eigenschaften:

  • Steigeisen mit Kipphebelbindung kann angebracht werden
  • Kerbe unterhalb der Ferse
  • Geröllschutz
  • Versenschutz
  • Harte, sehr steife Sohle
  • Hoher Schaft, sehr Fest
  • Wasserdicht
  • Steifes und widerstandsfähiges Material wie Kunststoff oder Leder, sehr dick und robust
  • Sehr gut isolierende Innensohle schützt den Fuß vor Kälte und Nässe

Gelände:

  • Alpine Steige
  • Klettersteige
  • Leichte Kletterrouten

Einsatzgebiete:

  • Hochgebirgstouren mit hohem Felsanteil und Geröll
  • Schwere Trekkingtouren mit Gepäck
  • Expeditionen in extremen Höhen und Eisklettern

Kategorie D

Bergstiefel/ Expiditionsschuhe

Eigenschaften:

  • Geröllschutz
  • Fersenschutz
  • Steigeisen mit Frontalzacken können angebracht werden
  • Wasserdicht
  • Extrem steife Sohle und Schaft
  • Isoliert gegen extreme Kälte
  • Wasserdichtes, atmungsaktives, sehr dickes Obermaterial
  • Wasserdicht
  • Extrem gut isolierende Innensohle
  • Extrem robustes und hochwertiges Obermaterial
  • Sehr hoher Schaft

Gelände:

  • Alpine Steige
  • Fels und Eis
  • Gletscher

Einsatzgebiete:

  • Für extremste Bedingungen wie Expeditionen in die Antarktis oder den Himalaya
  • Für echte Profis
Scroll to Top